Stari Most – ARD Wien https://www.ard-wien.de ARD Wien Website Tue, 30 Oct 2018 16:18:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4 https://hayvan-storage-wordpress-master-studiowien.s3.amazonaws.com/uploads/2016/02/cropped-wien_favicon_512-1-32x32.png Stari Most – ARD Wien https://www.ard-wien.de 32 32 Der legendäre Brückenspringer von Mostar https://backup.ard.wien/2018/10/27/brueckenspringer-von-mostar-emir-balic/ https://backup.ard.wien/2018/10/27/brueckenspringer-von-mostar-emir-balic/#respond Sat, 27 Oct 2018 06:00:47 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=59707 Emir Balic Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Die Berufsbrückenspringer von Mostar

Die jahrhundertealte Brücke von Mostar galt als Verbindung zwischen Ost und West, zwischen Christentum und Islam. Ihre Zerstörung 1993 wurde zum Symbol für den Zerfall Jugoslawiens, ihr Wiederaufbau mit internationalen Geldern ein Hoffnungsschimmer. Für den 25-jährigen Igor Kasic ist die Brücke in erster Linie sein Arbeitsplatz, er ist Berufsbrückenspringer. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Das Wahrzeichen der bosnisch-herzegowinischen Stadt Mostar ist die „Stari Most“, die alte Brücke über den Fluss Neretva. Mindestens ebenso bekannt sind die verwegenen Brückenspringer, die sich von der Brücke 25 Meter hinunter in die Tiefe stürzen. Die jungen Männer wagen den Sprung in die Tiefe nicht nur um die Touristen zu beeindrucken, sondern auch um mit dem Geld, das die Urlauber dafür bezahlen, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Bericht: Susanne Glass | Kamera: Alex Goldgraber | Schnitt: Christine Deriaz

Das weltbekannte Wahrzeichen der Stadt ist seit Juli 2005 auch UNESCO Weltkulturerbe. 1993 zerstörte die Armee der bosnischen Kroaten durch gezielten Artilleriebeschuss die aus Tenelija-Kalkstein erbaute Brücke. Das ursprüngliche Bauwerk wurde im Jahr 1566 vom osmanischen Baumeister Mimar Hajrudin konstruiert. Von ihm sprangen, gemäß der Überlieferung, bereits im 17. Jahrhundert junge Männer aus der Ortschaft und der Umgebung, entweder mit den Füßen voran oder kopfüber in die Neretva, um ihren Mut und das Erwachsenwerden zu beweisen. Die lokalen Annalen sprechen deshalb vom 439. Springen von der Rundbogenbrücke, das heuer stattfand. BR-Korrespondentin Susanne Glass hat die Helden der „Stari Most“ von einst und jetzt getroffen.

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Brücken symbolisieren die tiefe Sehnsucht der Menschen, das scheinbar Unüberwindbare zu überwinden. Manche sind das Ergebnis gelebter Annäherung, andere der Ausdruck eines zarten Wunsches, sich näher zu kommen.  Aber alle scheinen in ihrem Bemühen um Kunstfertigkeit und Ästhetik ausdrücken zu wollen, dass sie mehr sind, als nur eine Verbindung von A nach B.

Im bosnisch-herzegowinischen Mostar steht seit genau 10 Jahren die „Stari Most“ wieder genau so wie sie Jahrhunderte lang dort stand. Weit über die Landesgrenzen hinaus gilt sie als die Brücke aller Brücken.

Zehn Jahre lang (1556 bis 1566) baute der osmanische Architekt Mimar Hajrudin im Auftrag des Sultans Süleyman I. die Brücke in Mostar.  28,7 Meter lang und 19 Meter hoch sollte nur ein steinerner Bogen den Fluss überspannen.  Einer Legende zufolge floh Hajrudin aus der Stadt, bevor das Baugerüst abgebaut wurde. Für den Fall, dass die Brücke in den Fluss stürzt, sollte ihm zur Strafe der Kopf abgeschlagen werden. Doch dazu kam es nicht – die Brücke blieb stehen und Hajrudin starb Jahre später eines natürlichen Todes.

Mostar - Die
Mostar – Die „Stari Most“ um 1930 – Fotoquelle: de.wikipedia.org

Die Brücke gab der Stadt Mostar ihren Namen. In der Landessprache heißt Brücke ‚Most‘, und die Brückenwächter wurden ‚Mostari‘ genannt.  Das Wahrzeichen der Stadt wurde zum Symbol der Verbindung zwischen Orient und Okzident – genau 427 Jahre lang – bis am 9. November 1993 Granaten der kroatischen Artillerie die schönste Einbogenbrücke auf dem Balkan zum Einsturz brachten. Die aufgerissenen Brückenreste glichen einer offenen Wunde  und zeugten davon, was die Menschen an den Ufern der Neretva sich selbst und „denen auf der anderen Seite“ angetan haben.

Gleich nach Kriegsende begannen die UNESCO, die Weltbank und die Türkei mit dem Wiederaufbau der Brücke. Dabei wurden, soweit noch vorhanden und nutzbar, die alten Steine wiederverwendet und fehlende aus demselben Steinbruch wie 1566 ersetzt.

Heute vor genau 10 Jahren fand die offizielle Wiedereröffnung der Brücke statt. 2005 wurde die Brücke dann in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Die UNESCO würdigte das Bauwerk  als „Symbol der Versöhnung und internationalen Zusammenarbeit und  Symbol für das Zusammenleben von verschiedenen religiösen, kulturellen und ethnischen Gemeinden“.

Einst war der Bau der Brücke von Mostar das Ergebnis einer lang gewachsenen Beziehung der Menschen auf den beiden Seiten der Neretva. Heute birgt ihr Wiederaufbau die Hoffnung, dass sie die Menschen wieder zueinander führt, dass scheinbar Unüberwindbares überwunden wird.

präsentiert von Eldina Jasarevic

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