UNESCO Weltkulturerbe – ARD Wien https://www.ard-wien.de ARD Wien Website Wed, 06 Mar 2019 13:38:24 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4 https://hayvan-storage-wordpress-master-studiowien.s3.amazonaws.com/uploads/2016/02/cropped-wien_favicon_512-1-32x32.png UNESCO Weltkulturerbe – ARD Wien https://www.ard-wien.de 32 32 Wie Dubrovnik dem Massentourismus Herr werden will https://backup.ard.wien/2019/03/06/dubrovnik-will-massentourismus-koordinieren/ https://backup.ard.wien/2019/03/06/dubrovnik-will-massentourismus-koordinieren/#respond Wed, 06 Mar 2019 13:38:24 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=61567 Geht doch: Dubrovnik will nicht die Touristenzahlen verringern, sondern den Anlegezeiten der Cruise Liner im Hafen koordinieren und somit den Massentourismus lenken. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Geht doch:

Dubrovnik will nicht die Touristenzahlen verringern, sondern den Anlegezeiten der Cruise Liner im Hafen koordinieren und somit den Massentourismus lenken. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Die „Marteniza“ https://backup.ard.wien/2019/02/28/die-marteniza-in-bulgarien/ https://backup.ard.wien/2019/02/28/die-marteniza-in-bulgarien/#comments Thu, 28 Feb 2019 14:21:30 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=61520 Ein herzerwärmender bulgarischer Frühlingsbrauch Baba Marta oder zu Deutsch „Oma März“ ist eine weibliche Figur, die in Bulgarien den Monat März symbolisiert. Ihre Ankunft und der damit beginnende Frühling wird am 1. März in ganz Bulgarien groß gefeiert. Der wohl berühmteste und beliebteste bulgarische Brauch, der mit Baba Marta in Verbindung steht, ist das Aufhängen […]

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Ein herzerwärmender bulgarischer Frühlingsbrauch

Baba Marta oder zu Deutsch „Oma März“ ist eine weibliche Figur, die in Bulgarien den Monat März symbolisiert. Ihre Ankunft und der damit beginnende Frühling wird am 1. März in ganz Bulgarien groß gefeiert. Der wohl berühmteste und beliebteste bulgarische Brauch, der mit Baba Marta in Verbindung steht, ist das Aufhängen von Martenizi. Bei den Martenizi handelt es sich um kleine rot-weiße, in einander geflochtene Fäden, die als Armbändchen an das Handgelenk gebunden oder als Anhänger an die Kleidung geheftet werden. Am Ende von den Fäden können kleine Perlen oder Püppchen angebunden sein. Die männliche Puppe heißt Pijo. Die weibliche heißt Penda. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Der 20-Schilling-Blick https://backup.ard.wien/2018/03/03/semmering-20-schilling-blick/ https://backup.ard.wien/2018/03/03/semmering-20-schilling-blick/#respond Sat, 03 Mar 2018 11:00:47 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=56185 Lieblingsplatz: Semmering Den Blickplatz "20-Schilling-Blick" erreicht man über den Bahnwanderweg entlang der Semmering-Eisenbahn, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Der Blickplatz bietet eine besondere Aussicht auf das 184 Meter lange und 46 Meter hohe „Kalte Rinne“–Viadukt auf der bis heute die Semmering-Route der Österreichischen Bundesbahnen verläuft. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Lieblingsplatz: Semmering

Den Blickplatz "20-Schilling-Blick" erreicht man über den Bahnwanderweg entlang der Semmering-Eisenbahn, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Der Blickplatz bietet eine besondere Aussicht auf das 184 Meter lange und 46 Meter hohe „Kalte Rinne“–Viadukt auf der bis heute die Semmering-Route der Österreichischen Bundesbahnen verläuft. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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UNESCO soll 'sein' Welterbe schützen! https://backup.ard.wien/2017/02/27/mazedonien-ohridsee-in-gefahr/ https://backup.ard.wien/2017/02/27/mazedonien-ohridsee-in-gefahr/#respond Mon, 27 Feb 2017 08:49:09 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=48181 Ohridsee in Mazedonien gefährdet Der Ohridsee ist einer der ältesten Seen der Welt, und wahrscheinlich sogar der älteste Europas. Jetzt, im Winter, zeigt er sich in seiner ganzen natürlichen Schönheit. Das ist auch der Grund, weshalb ihn die UNESCO seit 1979 zum Welterbe erklärt hatte. Er existiert schon fast drei Millionen Jahre und beherbergt mehr […]

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Ohridsee in Mazedonien gefährdet

Der Ohridsee ist einer der ältesten Seen der Welt, und wahrscheinlich sogar der älteste Europas. Jetzt, im Winter, zeigt er sich in seiner ganzen natürlichen Schönheit. Das ist auch der Grund, weshalb ihn die UNESCO seit 1979 zum Welterbe erklärt hatte. Er existiert schon fast drei Millionen Jahre und beherbergt mehr als 200 Flora-und Faunaarten, die es nirgends sonst auf der Welt gibt. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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Die schlafenden Löwen von Sarajevo https://backup.ard.wien/2017/02/12/juedischer-friedhof-in-sarajevo/ https://backup.ard.wien/2017/02/12/juedischer-friedhof-in-sarajevo/#comments Sun, 12 Feb 2017 05:00:40 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=47603 Der zweitgrößte jüdische Friedhof Europas Auf einem Hügel oberhalb von Sarajevo blicken rund 4.000 'schlafende Löwen' seit Jahrhunderten auf die bosnische Metropole. Die ältesten von ihnen sitzen hier seit Mitte des 17. Jahrhunderts. 'Schlafenden Löwen' werden die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof „Borak“ in Sarajevo genannt, der nach dem in Prag der zweitgrößte in […]

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Der zweitgrößte jüdische Friedhof Europas

Auf einem Hügel oberhalb von Sarajevo blicken rund 4.000 'schlafende Löwen' seit Jahrhunderten auf die bosnische Metropole. Die ältesten von ihnen sitzen hier seit Mitte des 17. Jahrhunderts. 'Schlafenden Löwen' werden die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof „Borak“ in Sarajevo genannt, der nach dem in Prag der zweitgrößte in Europa ist. Artikel auf www.ard-wien.de lesen

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https://backup.ard.wien/2014/07/23/erinnerungen-an-die-wiedereroeffnung-der-bruecke-von-mostar-vor-10-jahren/ https://backup.ard.wien/2014/07/23/erinnerungen-an-die-wiedereroeffnung-der-bruecke-von-mostar-vor-10-jahren/#respond Wed, 23 Jul 2014 07:00:50 +0000 https://www.ard-wien.de/?p=10977 Brücken symbolisieren die tiefe Sehnsucht der Menschen, das scheinbar Unüberwindbare zu überwinden. Manche sind das Ergebnis gelebter Annäherung, andere der Ausdruck eines zarten Wunsches, sich näher zu kommen.  Aber alle scheinen in ihrem Bemühen um Kunstfertigkeit und Ästhetik ausdrücken zu wollen, dass sie mehr sind, als nur eine Verbindung von A nach B. Im bosnisch-herzegowinischen […]

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Brücken symbolisieren die tiefe Sehnsucht der Menschen, das scheinbar Unüberwindbare zu überwinden. Manche sind das Ergebnis gelebter Annäherung, andere der Ausdruck eines zarten Wunsches, sich näher zu kommen.  Aber alle scheinen in ihrem Bemühen um Kunstfertigkeit und Ästhetik ausdrücken zu wollen, dass sie mehr sind, als nur eine Verbindung von A nach B.

Im bosnisch-herzegowinischen Mostar steht seit genau 10 Jahren die „Stari Most“ wieder genau so wie sie Jahrhunderte lang dort stand. Weit über die Landesgrenzen hinaus gilt sie als die Brücke aller Brücken.

Zehn Jahre lang (1556 bis 1566) baute der osmanische Architekt Mimar Hajrudin im Auftrag des Sultans Süleyman I. die Brücke in Mostar.  28,7 Meter lang und 19 Meter hoch sollte nur ein steinerner Bogen den Fluss überspannen.  Einer Legende zufolge floh Hajrudin aus der Stadt, bevor das Baugerüst abgebaut wurde. Für den Fall, dass die Brücke in den Fluss stürzt, sollte ihm zur Strafe der Kopf abgeschlagen werden. Doch dazu kam es nicht – die Brücke blieb stehen und Hajrudin starb Jahre später eines natürlichen Todes.

Mostar - Die
Mostar – Die „Stari Most“ um 1930 – Fotoquelle: de.wikipedia.org

Die Brücke gab der Stadt Mostar ihren Namen. In der Landessprache heißt Brücke ‚Most‘, und die Brückenwächter wurden ‚Mostari‘ genannt.  Das Wahrzeichen der Stadt wurde zum Symbol der Verbindung zwischen Orient und Okzident – genau 427 Jahre lang – bis am 9. November 1993 Granaten der kroatischen Artillerie die schönste Einbogenbrücke auf dem Balkan zum Einsturz brachten. Die aufgerissenen Brückenreste glichen einer offenen Wunde  und zeugten davon, was die Menschen an den Ufern der Neretva sich selbst und „denen auf der anderen Seite“ angetan haben.

Gleich nach Kriegsende begannen die UNESCO, die Weltbank und die Türkei mit dem Wiederaufbau der Brücke. Dabei wurden, soweit noch vorhanden und nutzbar, die alten Steine wiederverwendet und fehlende aus demselben Steinbruch wie 1566 ersetzt.

Heute vor genau 10 Jahren fand die offizielle Wiedereröffnung der Brücke statt. 2005 wurde die Brücke dann in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Die UNESCO würdigte das Bauwerk  als „Symbol der Versöhnung und internationalen Zusammenarbeit und  Symbol für das Zusammenleben von verschiedenen religiösen, kulturellen und ethnischen Gemeinden“.

Einst war der Bau der Brücke von Mostar das Ergebnis einer lang gewachsenen Beziehung der Menschen auf den beiden Seiten der Neretva. Heute birgt ihr Wiederaufbau die Hoffnung, dass sie die Menschen wieder zueinander führt, dass scheinbar Unüberwindbares überwunden wird.

präsentiert von Eldina Jasarevic

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